Sehenswürdigkeiten
Ein Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt
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Neue Synagoge Berlin Centrum Judaicum
Jüdisches Leben
Galerie: 1 · 2 · 3 · 4
Neue Synagoge Berlin Centrum Judaicum
Bild 1: Die Kuppeln der Synagoge. Großbild
© BTM / Koch
Bild 2: Die Kuppeln der Synagoge (Detailaufnahme). Großbild
© BTM / Koch
Bild 3: Neuen Synagoge bei Nacht. Großbild
© BTM / Pierre Adenis
Bild 4: Die Neue Synagoge. Großbild
© BTM / Koch
Die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße mit dem Centrum Judaicum zählt zu den wichtigsten Orten jüdischen Lebens in Deutschland. Das Gebäude dient als Bethaus mit egalitärem Gottesdienst.
Zugleich wird hier mit der ständigen Ausstellung "Tuet auf die Pforten - Die neue Synagoge 1866 - 1995" und einem umfangreichen Archiv jüdische Geschichte lebendig. Der 1866 eingeweihte Bau war das größte und prächtigste jüdische Gotteshaus Deutschlands und zugleich selbstbewusster Ausdruck des etablierten jüdischen Bürgertums der Stadt. Das im maurischen Stil gehaltene Gebäude entstand 1859-66 nach Plänen von Eduard Knoblauch und war mit seiner raffinierten Stahlkonstruktion der Emporen und des Daches sowie der geschickten Raumgestaltung ein Höhepunkt der damaligen Ingenieurs-und Architekturkunst.
In dem großen Hauptschiff und auf den Emporen fanden bis zu 3000 Gläubige Platz. Eine weithin sichtbare große goldene Kuppel krönt das Gebäude, dessen prachtvoll mit Ziegelornamenten verzierte Eingangsfront flankiert ist von zwei Türmen mit ebenfalls vergoldeten Kuppeln. Die Synagoge wurde in der Pogromnacht 1938 durch das beherzte Eintreten des Polizeivorstehers des Reviers vor größeren Schäden bewahrt. 1943 wurde das Gebäude durch Bombenangriffe schwer beschädigt, und 1958 ließ man den Synagogenhauptraum abtragen.
Die Grundsteinlegung für den Wiederaufbau fand am 9.11.1988 statt, genau 50 Jahre nach der Reichs-Pogromnacht, die Wiedereinweihung der Neuen Synagoge erfolgte 1995. Der eigentliche Synagogenraum wurde nicht wieder aufgebaut. Auf der Freifläche, welche im Rahmen einer Führung zu besichtigen ist, wurden acht Marmorstelen an Stelle des Thoraschreins aufgestellt und der ehemalige Grundriss nachgelegt, um die Dimensionen zu vermitteln und den Verlust zu dokumentieren.
 
Adresse 
Oranienburger Straße 28/30
10117 Berlin-Mitte
Tel.: 88 0 28 300
Fax: 88 0 28 483
www.cjudaicum.de
office@cjudaicum.de
 
Anfahrt 
Oranienburger Str.:
S-BahnS1, S2
 
 
 
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Öffnungszeiten 
  • Sa, Jüdische Feiertage vorruebergehend geschlossen.
  • 01.04. bis 30.09.: Mo, So, Ostersonntag, Ostermontag 10 bis 20 h (letzter Einlass 19:30 h). Führungen: So 14 und 16 Uhr
  • 01.04. bis 30.09.: Di, Mi, Do 10 bis 18 h (letzter Einlass 17:30 h). Führungen: Mi 16 Uhr
  • 01.04. bis 30.09.: Fr, Karfreitag 10 bis 17 h (letzter Einlass 16:30 h). Gottesdienst: 19 Uhr
  • 01.03. bis 31.03.: Mo, So, 01.10. bis 31.10. 10 bis 20 h (letzter Einlass 19:30 h). sowie Oktober
  • 01.11. bis 28.02.: Fr 10 bis 14 h (letzter Einlass 13:30 h). Gottesdienst: 18 Uhr
  • 01.03. bis 31.03.: Di, Mi, Do, 01.10. bis 31.10. 10 bis 18 h (letzter Einlass 17:30 h). sowie Oktober
  • 01.03. bis 31.03.: Fr, 01.10. bis 31.10. 10 bis 14 h (letzter Einlass 13:30 h). sowie Oktober
  • 01.11. bis 28.02.: Mo, Di, Mi, Do, So 10 bis 18 h (letzter Einlass 17:30 h)

Die Kuppel ist zu den Öffnungszeiten des Museums zugänglich.

 
Preise 
  • 3,00 € für Erwachsene
  • 2,00 € für Arbeitslose, Kinder, Schüler (mit Ausweis), Studenten (mit Ausweis), Wehrdienstleistende, Schwerbehinderte, Zivildienstleistende
  • 1,50 € für Erwachsene Eintritt Kuppel
  • 1,00 € für Arbeitslose, Kinder, Schüler (mit Ausweis), Studenten (mit Ausweis), Wehrdienstleistende, Schwerbehinderte, Zivildienstleistende Eintritt Kuppel

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