Sehenswürdigkeiten
Ein Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt
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Nikolaiviertel
Die mittelalterliche Stadt
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Nikolaiviertel
Bild 1: Das Nikolaiviertel vom Wasser aus. Großbild
© BTM / Buller
Bild 2: Die Nikolaikirche. Großbild
© BTM / Koch
Bild 3: Die Türme der Nikolaikirche. Großbild
© BTM / Koch
Bild 4: Die Nikolaikirche im Nikolaiviertel. Großbild
© BTM / Koch
Bild 5: Das Nikolaiviertel vom Wasser aus. Großbild
© BTM / Koch
Bild 6: Das Knoblauchhaus. Großbild
© BTM / Koch
Bild 7: Das Ephraim-Palais. Großbild
© BTM / Koch
Bild 8: Das Nikolaiviertel. Großbild
© BTM / Buller
Das Nikolaiviertel zählt mit seinen verwinkelten mittelalterlichen Gassen, den zahlreichen Restaurants und Kneipen zu den beliebtesten Touristenattraktionen Berlins.
Vor dem Zweiten Weltkrieg war das Viertel rings um die Nikolaikirche geprägt durch Gasthöfe, Läden, Höfe und Handwerksbetriebe. Viele Künstler wie Kleist, Hauptmann, Ibsen, Casanova, Strindberg oder Lessing lebten oder logierten hier. Durch Bombenangriffe wurde das Viertel 1944 weitgehend zerstört, es blieb als brachliegendes Trümmergrundstück liegen. Erst im Vorfeld der 750-Jahr-Feier Berlins wurde 1981–87 die Ruinenlandschaft nach historischen Vorbildern unter Leitung des Architekten Günter Stahn rekonstruiert. Bei der Wiederherstellung des Viertels als verwinkelte Fußgängerzone wurden moderne Bauten sowie rekonstruierte Gebäude zu einem Ensemble zusammengefügt. Nach historischen Vorbildern sind die Häuser und Straßen möglichst exakt nachgebildet, so dass die Illusion eines Stücks Alt-Berlin entsteht.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört die Nikolaikirche aus dem 13. Jahrhundert mit ihren Zwillingstürmen. Im Laufe der Geschichte wurde sie mehrmals umgebaut, unter anderen 1807 durch Schinkel und 1876–78, als die Türme errichtet wurden. Im aufwändig restaurierten Inneren befindet sich eine Dependance des Stadtmuseums, das ab dem 21. März 2010 in einer neuen Ausstellung Berliner Geschichte anhand 800 Jahre Nikolaikirche präsentiert. Das Ephraimpalais ist ein Meisterwerk der Berliner Palaisarchitektur des 18. Jahrhunderts, in dem Wechselausstellung gezeigt werden. Zahlreiche Verzierungen schmücken die Balkone des sanft geschwungenen Hauses, das 1935/36 wegen der Straßenerweiterung abgetragen, in nummerierten Einzelstücken zwischengelagert, fast vergessen und erst 1983 nach Verhandlungen ausgetauscht und wieder aufgebaut wurde. Auch der Barockbau des Knoblauchhauses von 1760, in dessen Räumlichkeiten mit den wertvollen Möbeln ein Einblick in die großbürgerliche Welt geboten wird, lohnt einen Besuch.
 
Adresse 
Nikolaikirchplatz
10178 Berlin-Mitte
Tel.: 247 460 10
Fax: 247 460 130
www.berlin-nikolaiviertel.de
aktionsgemeinschaft@berlin-nikolaiviertel.de
 
Anfahrt 
Alexanderplatz:
S-BahnS5, S7, S75, S9
U-BahnU2, U5, U8
Bus100, 200, 248
 
 
 
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Öffnungszeiten 
  • täglich unbegrenzt. Öffnungszeiten Nikolaikirche ab 22. März 2010: Mo-So 10-18 Uhr
 
Preise 
  • 5,00 € für Erwachsene
  • 3,00 € für Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Schüler, Schwerbehinderte, Wehrdienstleistende, Zivildienstleistende
  • kostenlos

Nikolaikirche

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