Seit 1.1.2000: Bezirk Lichtenberg
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Schnellste Verbindung von Hohenschönhausen ins Zentrum ist die S75, die von einem engmaschigen Netz von Tramlinien ergänzt wird.
Weitere Infos: Bezirksamt Lichtenberg
Hohenschönhausen ist ein junger Bezirk. In den sechziger und siebziger Jahren hatte sich die Bebauung Berlins und damit die Stadtstruktur noch einmal stark verändert. An der Peripherie entstanden große Neubauviertel, wie Hohenschönhausen, die heute von der damaligen historischen und architektonischen Entwicklung zeugen. Ähnlich wie Marzahn und Hellersdorf ist Hohenschönhausen ein Bezirk, dessen Erscheinungsbild in den 80er Jahren geprägt worden ist. Hervorgegangen ist Hohenschönhausen dabei in seiner späteren Form erst 1986 aus Weissensee. Um die Dorfkerne von Alt-Hohenschönhausen, Malchow, Wartenberg und Falkenberg sind kinder- und familienfreundliche Siedlungen mit weiträumigen Erholungsflächen und Badeseen entstanden. So findet sich in Alt-Hohenschönhausen mit der Taborkirche eine der typischen Brandenburger Feldsteinbauten unweit des alten Schlosses. Der berühmte Bauhaus-Architekt Mies van der Rohe interließ am Obersee ein Landhaus als seine letzte Arbeit, bevor er 1938 emigrierte.
In der Genslerstraße befindet sich die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, einst die zentrale Untersuchungshaftanstalt der DDR, in der auch zahlreiche Ausreisewillige und Oppositionelle festgehalten und verhört wurden.
Das Sportforum Hohenschönhausen zählt mit seinen Sporthallen für die verschiedensten Disziplinen, seinem Stadion und seinem Fahrradrundkurs zu den erstrangigen Sportstätten Berlins. Aufgrund seiner futuristischen Architektur ist auch das 2002 eröffnete Tierheim Berlin über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt und wird gerne als Location für Werbeaufnahmen und Filme (darunter "Tatort" und der Hollywoodfilm "Aeon Flux") genutzt.