Reinickendorf

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Zielgebiet nördliches Berlin

Greenwichpromenade © BTM/Koch
Tegeler See © BTM/Koch
Flughafen Tegel © BTM/Koch

Reinickendorf

Wichtigste Verbindungen zum Zentrum sind die S1, S25, U6 und U8. Ein Zubringerbus verkehrt zwischen dem Flughafen und der U6 (Kurt-Schumacher-Platz) sowie Ringbahn (S41/42), U7 und U9.

Weitere Infos: Tourismusverein Berlin-Reinickendorf e.V.


Wer mit dem Flugzeug in die Hauptstadt reist, wird wahrscheinlich zuerst in Tegel im Bezirk Reinickendorf Berliner Boden betreten: Der größte Berliner Flughafen, bis 1960 von den französischen Besatzern als Militärflugplatz genutzt, verbindet die Stadt mit Westeuropa und Übersee. Tegel besteht jedoch nicht nur aus einem Flughafen: westlich des alten, hübschen Dorfkerns, seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel, lädt der Tegeler See mit angrenzendem Forst zum Spazierengehen und Baden oder zum Flanieren an der Greenwichpromenade. In der Nähe von Berlins zweitgrößtem See entwarf Schinkel für den Staatsmann Wilhelm von Humboldt das elegante Schloss Tegel (oder Humboldt-Schlösschen), dessen Erben noch immer hier residieren.

Das ausgedehnte, traditionsreiche Industriegelände der Borsigwerke nimmt einen Teil des Tegeler Seeufers in Beschlag. Auch die anderen Ortsteile Reinickendorfs, des größten Bezirks Westberlins, sind charakterisiert durch die Gegensätze zwischen Dörfern, Naturlandschaften, Industrie, alten Arbeitervierteln und Hochhaussiedlungen wie dem Märkischen Viertel, das in Nachbarschaft zu dem attraktiven Dorf Lübars mit seinem Anger und seiner Dorfkirche liegt.