Tempelhof

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Zielgebiet südliches Berlin

Seit 1.1.2000: Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Flughafen Tempelhof © BTM/Koch
Ullsteinhaus © BTM/Koch
Luftbrückendenkmal vor dem Flughafen © BTM/Koch

Tempelhof

Entlang des Tempelhofer/Mariendorfer Damms, der Hauptverkehrsachse des Bezirks, erschließt die U6 Tempelhof, der Westen und Süden ist mit der S2 an die Innenstadt angeschlossen.

Weitere Infos: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg


Der langgestreckte Bezirk im Süden Berlins zählt zu den stillen Wohnvierteln der Hauptstadt. Hier lässt es sich ruhig und abseits des innerstädtischen Gedränges wohnen, während Kreuzberg und Schöneberg nur ein paar Minuten entfernt sind.

Ein Stück Geschichte ist der Flughafen Tempelhof: schon die strenge, monumentale Architektur verrät die Handschrift des Dritten Reichs, dessen größtes fertiggestelltes Bauprojekt der Flughafen ist. Das riesige Gebäude gilt als das fünftgrößte der Welt. Als 1948/49 die Sowjetunion alle Zufahrtswege blockierte, um die Stadt auszuhungern, wurde Tempelhof zur Lebensader Westberlins. Das Luftbrückendenkmal (im Volksmund "Hungerharke" genannt) erinnert an die "Rosinenbomber", mit denen Amerikaner und Briten die Stadt monatelang auf dem Luftweg mit Lebensmitteln versorgten. Ende Oktober 2008 ist der Flugbetrieb auf dem Flughafen geschlossen.

Pferdesportbegeisterte muss man sicher nicht eigens auf die Trabrennbahn Mariendorf im Süden des Bezirks hinweisen. Eines der markantesten Bauwerke aus den 20er Jahren ist das Ullsteinhaus, ein ehemaliges Zeitungs- und Druckereigebäude, das heute als Ausstellungs- und Bürohaus genutzt wird. Alternative Kulturprogramme bietet die Ufa-Fabrik auf dem Gelände der einstigen legendären Filmstudios.