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Stadterkundungen
Jüdisches Berlin - Museen & Archive
Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum

Neue Synagoge · © Presse- und Informationsamt des Landes Berlin / ThieOranienburger Straße 30, Berlin-Mitte – die 1866 eingeweihte Neue Synagoge war mit über 3.000 Plätzen das größte und prächtigste jüdische Gotteshaus Deutschlands. Sie wurde im maurischen Stil erbaut und war selbstbewusster Ausdruck des etablierten jüdischen Bürgertums der Stadt Berlin. Die Synagoge wurde im November-Pogrom 1938 vor großem Schaden bewahrt, 1943 durch Bombenschäden teilweise zerstört und seit 1988 partiell restauriert. Eine ständige Ausstellung: "Tuet auf die Pforten – Die Neue Synagoge 1866-1995" zeichnet die Geschichte des Hauses und das mit ihm verbundene jüdische Leben in Berlin nach.

Wechselausstellungen und umfangreiches Archiv zur jüdischen Geschichte.
Öffnungszeiten

Tel: 88 028 - 316
Fax: 88 028 - 320
cohen@cjudaicum.de

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Jüdisches Museum Berlin

Jüdisches Museum Berlin · © Partner für Berlin - Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbHLindenstraße 9-14, Das Jüdische Museum Berlin wurde im September 2001 feierlich in dem zinkverkleideten Zickzackbau des Architekten Daniel Libeskind eröffnet. Die Dauerausstellung "Zweitausend Jahre Jüdische Geschichte" bringt den Besuchern die deutsch-jüdische Geschichte und Kultur von den frühesten Zeugnissen bis in die Gegenwart näher. Das Museum wird ebenfalls als interaktives Lernzentrum (Rafael Roth Learning Center), Archiv (Leo Baeck Institut), Forschungsstelle und Veranstaltungsort genutzt und zählt schon jetzt zu den meistbesuchten Museen Berlins.

Öffnungszeiten:
Mo 10-22 Uhr, Di-So 10-20 Uhr
(letzter Einlass für Besucher ist Dienstag bis Sonntags 19 Uhr, Montags 21 Uhr),
Tel: 259 93-300
www.jmberlin.de
info@jmberlin.de

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Stiftung "Topographie des Terrors"

Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg – Dokumentation und Ausstellung über Terror und Verbrechen der NS-Zeit auf dem , so genannten Prinz-Albrecht-Gelände, auf welchem sich zwischen 1933 und 1945 das Geheime Staatspolizeiamt, die SS-Führung, der Sicherheitsdienst der SS sowie seit 1939 das Reichssicherheitshauptamt befanden.

Öffnungszeiten:
täglich 10-20 Uhr (Mai-September), 10-18 Uhr (Oktober-April),
Tel: 25 48 67 03

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Haus der Wannseekonferenz

Haus der WannseekonferenzAm Großen Wannsee 56-58, Berlin-Zehlendorf – Gedenk- und Bildungsstätte (Wannsee-Villa), ständige Ausstellung "Die Wannsee-Konferenz und der Völkermord an den europäischen Juden".

Führungen und Seminare nach Vereinbarung,
Öffnungszeiten:
Mo-So 10-18 Uhr, Mediathek Mo-Fr 10-18 Uhr,
Tel: 8 05 00 10

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Mahnmal für die ermordeten Juden Europas

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist der zentrale Ort der Erinnerung und der Mahnung. Auf einer Fläche von ca. 19.000 m² sind ca. 2.700 unterschiedlich hohe Stelen (Betonpfeiler) in einem Raster angeordnet. Man kann von allen vier Seiten in die vollständig begehbare Struktur eintauchen. Ergänzt wird das Denkmal durch einen ebenfalls von Eisenman entworfenen unterirdischen Ort der Information.

www.holocaust-mahnmal.de

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt

Rosenthaler Straße 39, Berlin-Mitte

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 12-20 Uhr, Sa-So 11-20 Uhr
(Geschlossen an den jüdischen Feiertagen Rosch ha-Schana und Jom Kippur sowie an Heiligabend)
Tel: 28 59 94 07

Anna-Seghers-Gedenkstätte

Anna-Seghers-Straße 81, Berlin-Treptow

Öffnungszeiten:
Di, Mi 10-16 Uhr, Do 10-18 Uhr
Tel: 677 47 25

 

Weitere Orte
Orte des Erinnerns

Bayerisches Viertel, Berlin-Schöneberg – 80 Gedenktafeln und mehrere Hinweistafeln mit Orientierungsplänen, die an Lampenmasten als flächendeckendes Denkmal unter dem Titel "Orte des Erinnerns im Bayrischen Viertel – Ausgrenzung und Entrechtung, Vertreibung, Deportation und Ermordung von Berliner Juden in den Jahren 1933 bis 1945" im Viertel verteilt sind. Es werden auf der einen Seite harmlos erscheinende Alltagsbilder und -symbole gezeigt, denen auf der anderen Seite Gesetzes- und Verordnungstexte der Nationalsozialisten gegenübergestellt sind, welche die Entwicklung zu Deportation und Vernichtung offen legen.

Güterbahnhof Grunewald

Berlin-Wilmersdorf und Brücke Putlitzstraße, Berlin-Tiergarten – in Erinnerung an die Deportationen in die Vernichtungslager.

Levetzowstraße

Berlin-Tiergarten und Große Hamburger Straße, Berlin-Mitte – in Erinnerung an die Sammelstätten zum Transport in die Vernichtungslager.

Mahnmal "Fabrikaktion"

Rosenstraße 2-4, Berlin-Mitte – ein Mahnmal zur Erinnerung an die "Fabrikaktion", während der am 27. Februar 1943 rund 11.000 Juden von ihren Arbeitsplätzen weg verhaftet und die meisten von ihnen direkt in die Vernichtungslager verschleppt wurden. Hunderte jüdischer Männer aus so genannten Mischehen konnten aus dem Sammellager in der Rosenstraße gerettet werden. Tagelang protestierten ihre Frauen vor dem Haus und erreichten schließlich die Freilassung der Männer.

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